Fundació Joan Miró | Telefèric de Montjuïc

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Fundació Joan Miró

Die Verschmelzung von Kunst und Architektur auf einem Raum

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Unauffällig, aber mit eigenem Charakter, fügt sich auf dem Berg Montjuïc die Fundació Joan Miró in die Landschaft ein. Das Meisterwerk rationalistischer Baukunst beherbergt 14 000 Werke des katalanischen Künstlers. Seine Entstehung ist zwei großen Genies zu verdanken: dem Künstler Joan Miró und dem Architekten Josep Lluís Sert.

Sehenswertes in der Fundació Miró

Die Stiftung Fundació Joan Miró wurde vom Künstler selbst gegründet und zum größten Teil aus seiner eigenen Privatsammlung bestückt mit dem Ziel, in Barcelona eine Einrichtung mit internationalem Ruf zu erschaffen, die sich, neben der Ausstellung seiner eigenen Werke, mit der Erforschung und dem Studium zeitgenössischer Kunst beschäftigen sollte. Die Stiftung öffnete ihre Türen dem Publikum im Jahr 1975 und ist seitdem zu einer dynamischen Einrichtung geworden, in der das Werk von Miró gemeinsam mit dem anderer zeitgenössischer Künstler zu sehen ist.

Mit ihrem interdisziplinären Ansatz kombiniert die Fundació Joan Miró Wechselausstellungen von Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts mit akademischen Aktivitäten und Projekten in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Einrichtungen des Landes. Die Betrachtung von Themen, die mit den Werken von Miró und der zeitgenössischen Kunst im Zusammenhang stehen, findet maßgeblich über das Ausstellungsprogramm und das Bildungsangebot statt.

Die Fundació Joan Miró ist in einem Gebäude untergebracht, das vom Architekten Josep Lluís Sert erbaut wurde. Es ist eines der wenigen Beispiele weltweit, in denen ein Architekt und ein Künstler durch das Werk und seinen Raum in einen partnerschaftlichen Dialog treten. Sert ließ sich beim Bau der Fundació Joan Miró von einfachen, mediterranen Bauten inspirieren. Das Gebäude ist aus Glas und weißem Beton mit einer offenen Architektur, großen Terrassen und Innenhöfen, die den Publikumsverkehr erleichtern.

Miró fand in Josep Lluís Sert, Schüler von Le Corbusier und Dekan der Universität von Harvard, den perfekten Verbündeten. Das Gebäude wurde 1977 mit dem Museumspreis des Europarates und 2002 mit dem Twenty-five Year Award ausgezeichnet. Das von Sert entworfene Ensemble aus weißen Körpern fügt sich in die Landschaft des Montjuïc ein und bietet gleichzeitig den über 14 000 Werken Joan Mirós einen adäquaten Raum mit eigenem Charakter.

In der Fundació Joan Miró können in einem Rundgang durch das Gesamtwerk des Künstlers zunächst die frühen Bilder mit einem deutlichen Einfluss des französischen Impressionismus, Fauvismus und Kubismus besichtigt werden, wie z. B. die „Kapelle Sant Joan d'Horta“ oder das „Portrait eines jungen Mädchens“, dann die Werke seiner surrealistischen Phase („Die Weinflasche“) und schließlich seine Collagen, wie z. B. die „Hommage an Prats“. Die Sammlung beinhaltet seine Werke über den Bürgerkrieg, „Mann und Frau vor einem Kothaufen“, und ein Werk der Serie „Sternenbilder“, das während des Zweiten Weltkrieg entstand.

 

Für Wissbegierige

  • Wussten Sie schon ...? 1956 hatte Josep Lluís Sert bereits das Atelier von Joan Miró auf Mallorca entworfen.
  • Insidertipp: Wenn Sie nach dem Besuch der Fundació Miró noch mehr über den Künstler erfahren möchten, so finden Sie im Stadtgebiet von Barcelona weitere seiner Arbeiten, welche die Besucher Barcelonas willkommen heißen sollen. Es handelt sich dabei um das Wandbild auf dem Terminal 2 des Flughafens El Prat; die Plastik „Frau und Vogel“ im Park L'Escorxador in der Nähe des Bahnhofs Sants und auf dem Boden der Rambla, in der Nähe des Hafens, das Mosaik „Pla de l‘Os“.
  • Ein Muss für: Bewunderer von Miró und Sert.